Kunstbegriff

Stadt & Land

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Es ist faszinierend, wie etwas aussieht.

Natürlich, alles sieht irgendwie aus – es ist der Seh-Sinn, mit dem wir Menschen uns am meisten orientieren. Manchmal sieht etwas so aus, dass es den Geist in überraschende Bereiche führen kann – wenn man sich darauf einlässt.
So spielt meine Kunst mit der Subjektivität des Sehens: Die Assozationen, die das Besondere im Alltäglichen sehen wollen, die persönlichen, manchmal auch skurrilen Ideen, die das Gesehene hervorbringt, führen zu immer wieder neuen Sichtweisen.

Mit dem Bewusstwerden dieses Prozesses gestalte ich meine Werke und lasse den Betrachter daran teilhaben. Irritationen bilden sich ab, und obwohl den meisten meiner Arbeiten natürlich Erlebtes, Gesehenes zugrunde liegt, sind die Geschichten, die in den Köpfen der Betrachter entstehen, eigentlich die interessantesten: Es sind die, auf die es mir ankommt.

Oft wähle ich Lebewesen zum Gegenstand meiner Malerei, Tiere oder Menschen  –  Landschaft oder Architektur inspiriert mich nur, wenn ich etwas Lebendiges darin transportieren kann.
Beim Malen meiner Bilder trete ich mit diesem faszinierend Lebendigem in Interaktion, und es entsteht eine persönliche Beziehung zu dem Kunstwerk, die verschiedene Phasen durchläuft, von Begeisterung über Verzweiflung bis zum Staunen über das, was sich aus der vorher imaginierten Gesamtwirkung entwickelt:

Aus einer zweidimesionalen Fläche wird etwas völlig Neues  –  etwas, das Bewegung in den Betrachter bringt.